Vom 3D-Druck zur Silikonform und Kleinserie


Ein 3D-Drucker liefert Ihnen ein Urmodell – aber jedes weitere Stück kostet wieder Druckzeit. Ab wenigen Teilen ist der Weg über eine Silikonform schneller und günstiger: Sie drucken einmal, formen ab und gießen die Serie.

Der Ablauf

  1. Urmodell drucken – SLA, DLP oder FDM
  2. Nachbearbeiten und versiegeln – Schichtstufen schleifen, Oberfläche versiegeln. Das ist der entscheidende Schritt: Was am Modell sichtbar ist, ist auch in jedem Abguss sichtbar.
  3. Silikonform gießen – ZA 22 als Standard, ZA 13 für feine Details, HT 33 wenn Sie in die Form sehen wollen
  4. Serie abgießen – mit Biresin F26 oder F27 (schnell), U1404 (elastisch), Translux TD150 (transparent) oder Acrystal (mineralisch)

Wichtig bei gedruckten Modellen

Manche Druckharze enthalten Bestandteile, die additionsvernetzende Silikone in der Aushärtung hemmen können. Praxistipps: Modelle vollständig nachhärten, gründlich reinigen, versiegeln – und im Zweifel vorab an einer kleinen Stelle testen. Wenn es Probleme gibt, ist ZC 20 als kondensationsvernetzendes System die robustere Alternative.

Wann sich der Umweg lohnt

1 Stück direkt drucken
ab wenigen Teilen Silikonform prüfen – hängt von Teilegröße und Druckzeit ab
Kleinserie Silikonform und Gießharz sind meist klar im Vorteil
andere Materialeigenschaften gefragt Gießen – elastisch, transparent, mineralisch oder eingefärbt

Fragen zum Workflow?

Beschreiben Sie uns Teilegröße, Stückzahl, Druckverfahren und gewünschte Materialeigenschaften. Wir empfehlen Silikon und Gießharz passend zu Ihrem Fall.

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