Formen für Keramik und Porzellan
Beim Schlickerguss saugt die Form dem Schlicker Wasser ab – daher braucht sie Porosität. Klassisch ist das Gips. Der Nachteil: Gipsformen ermüden, die Wandstärken werden ungleichmäßig und nach einer begrenzten Zahl von Güssen muss die Form ersetzt werden. Genau hier lohnt der Vergleich mit einem porösen Kunstharzsystem.
Zwei Wege zur Keramikform
1. Formengips – bewährt und günstig
Für Arbeitsformen, Modelle und Drehschablonen. Aus unserem Programm eignen sich Formengips HK2, Almod 60 (Alabaster-, Dreh- und Zuggips) und Alfor. Für höhere Kantenstabilität – etwa bei Modellen und Mutterformen – greifen Sie zu Hartformengips HK3.
2. ALWA MOULD P mit Füllstoff F2710 – die standfeste Alternative
Ein kalthärtendes Acrylharzsystem für poröse Formen, entwickelt für den Keramik-Druckguss und Filtrationsanwendungen. Es nimmt wie Gips Wasser auf, hält aber deutlich länger durch. Wirtschaftlich wird es dort, wo dieselbe Form immer wieder gebraucht wird und Formenwechsel Stillstand bedeutet.
Wann lohnt der Wechsel?
- Wenn Sie dieselbe Form regelmäßig neu gießen müssen
- Wenn ungleiche Wandstärken durch ermüdete Formen Ausschuss verursachen
- Wenn der Formenbau Ihre Produktion aufhält
- Bei Druckguss statt reinem Schwerkraftguss
Ehrlich gesagt
Für kleine Serien, Einzelstücke und den Werkstattbedarf bleibt Gips die wirtschaftlichere Lösung. MOULD P rechnet sich erst ab einer gewissen Wiederholhäufigkeit. Wir sagen Ihnen offen, wenn Gips für Ihren Fall die bessere Wahl ist.
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